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Magic Cleaning 2 - So bleibt es aufgeräumt!

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Magic Cleaning 2 - So bleibt es aufgeräumt!

Hast du zu Beginn des neuen Jahres einmal so richtig tabula rasa gemacht und deine vier Wände auf Hochglanz gebracht? Oder wurdest du durch unseren Blogbeitrag "Magic cleaning - Jetzt wird aufgeräumt!" zum Ausmisten motiviert? Vielleicht hat dich der Aufräumwahn aber auch erst durch Corona gepackt und du hast die Zeit Zuhause zum Entrümpeln, Aufräumen und Putzen genutzt. Wunderbar! Doch wie geht es danach weiter? Denn ganz bestimmt möchtest du nach ein paar Wochen nicht wieder von vorne anfangen.

Die Frage, der wir uns in diesem Blogbeitrag widmen möchten: Wie lässt sich die neugewonnene Ordnung beibehalten?

 

Die KonMari-Methode und das Aufräumfest

In unserem ersten Blogbeitrag haben wir uns der KonMari-Methode nach Marie Kondo gewidmet, die sie in ihrem ersten Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" vorstellt. Die Grundlage dieses Folgebeitrags ist nun Marie Kondos zweiter Band:

Magic Cleaning: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben

Falls du unseren ersten Beitrag also noch nicht gelesen hast bzw. Marie Kondos KonMari-Methode noch nicht kennst, solltest du dies als erstes nachholen, bevor du hier weiterliest. Marie Kondo ist nämlich überzeugt davon, dass du niemals einen Rückfall erleiden wirst, sofern du ihr angepriesenes Aufräumfest einmal von Anfang bis Ende "durchgefeiert" hast.

Die wichtigste Frage

Wenn du also denkst, dass du die KonMari-Methode durchgezogen hast und dich trotzdem wieder im Ursprungschaos befindest, solltest du einmal in dich gehen und dich fragen, ob du Marie Kondos Methode wirklich komplett und ohne Ausnahme und Entschuldigung durchgezogen hast. Hast du vielleicht nur bei den Kleidungsstücken sorgfältig aussortiert und bei den Kleinteilen vielleicht bereits die notwendige Gewissenhaftigkeit verloren? Hat wirklich jedes Teil seinen festen Platz oder gibt es Schubladen oder Ecken in deinen vier Wänden, wo du immer noch planlos und im Affekt Dinge verstaust? Haben sich seit deines Aufräumfestes neues Sachen angesammelt, denen du nicht konsequent einen festen Platz zugewiesen hast? Genaus solche Sachen machen am Ende den feinen Unterschied und es stellt sich laut Marie Kondo nicht die Frage, mit welchen Methoden du die neugewonnene Ordnung beibehältst, sondern die entscheidende Frage ist, ob du die KonMari-Methode wirklich befolgt hast.

 

Zwischen Chaos und Rückfall

Kannst du mit Gewissheit sagen, dass du jeden Schritt befolgt hast? Dann kann kann ich dich an dieser Stelle beruhigen und bei deinem angeblichen Rückfall handelt es sich höchstwahrscheinlich nur um Chaos. Zwischen einem Rückfall und Chaos gibt es nämlich einen gewaltigen Unterschied, den Marie Kondo in ihrem Buch genauer differenziert. Beim Chaos haben die Dinge ihren festen Platz. Beim Rückfall quillt die Wohnung über von Dingen, die eben diesen Platz nicht haben. Ein leichtes bis gar mittelschweres Chaos kann sich demnach relativ schnell und mit wenigen Handgriffen wieder beseitigen lassen, da nach der KonMari-Methode eben genau festgelegt ist, an welche Stellen die einzelnen Sachen zurück zu räumen sind. 

Egal, ob du letztlich nur Chaos oder einem echten Rückfall gegenüberstehst, als oberste Regel gilt: Nicht in Panik verfallen! Als ersten Step solltest du dich um die Sachen kümmern, denen du während des Aufräumfestes bereits einen festen Platz zugeordnet hast und sie an eben diesen Ort zurück räumen. Auf diese Weise lässt sich wahrscheinlich bereits ein Großteil der Unordnung beseitigen und du wirst merken, dass alles nur halb so wild ist.

 

Keine großen Freiräume

Eine wichtiger Tipp, mit dem sich sowohl Chaos als auch Rückfall vermeiden lassen, ist es, Freiräume in Schränken und Aufbewahrungsmöglichkeiten zu vermeiden. Man tendiert nämlich dazu, solchen Freiraum nochmals mit neuen Anschaffungen zu füllen, was ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann. Denn nachdem ich mithilfe von Marie Kondos erstem Buch vor allem Unmengen an Büchern und Kleidung verkauft oder gespendet habe, habe ich mir anschließend einige neue Bücher sowie Kleidungsstücke gekauft. Und was soll ich sagen: Im Handumdrehen war der frei gewordene Platz wieder gefüllt. Unnötig war der "Tausch" von alten und neuen Sachen jedoch nicht: Weg kam, was mir keine Freude mehr machte und neu hinzu, was ich wirklich brauchen konnte und mich erfreute. Trotzdem ist es mir durch die neuen Dinge schwerer gefallen, die ursprüngliche Sortierung beizubehalten.

 

Fazit

Wer in Marie Kondos zweitem Band also auf der Suche nach der Antwort auf die Frage ist, wieso sich die neue Ordnung partout nicht beibehalten lässt, den muss ich hier enttäuschen. Das Problem liegt - laut Marie Kondo - einzig und alleine darin begründet, dass man das Aufräumfest nicht richtig gefeiert hat. Laut eigener Aussage hat Marie Kondo nämlich bislang nur einen einzigen Rückfall erlebt, der der Tatsache geschuldet war, dass die betroffene Person das Sammeln von Dingen liebte und sich insgeheim in ihren eigenen vier Wänden viel wohler fühlte, wenn nicht alles einen festen Platz hat.

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